InterProfessionelles Simulationstraining als Möglichkeit der Entwicklung notwendiger Kernkompetenzen in der interdisziplinären Versorgung von Notfallpatienten

Stetig steigende Einsatz- und Patientenfallzahlen im Rettungsdienst und in der stationären Versorgung erfordern eine abgestimmte kontinuierliche Versorgungsorganisation zwischen den Systemen und den Schnittstellen von Rettungsdienst, Notaufnahme und Klinik.

Sowohl die zunehmende Komplexität in der Medizin und Pflege, der Anstieg multifaktorieller und geriatrischer Krankheitsbilder als auch das stärkere Bewusstsein für das Thema Patientensicherheit und (prä-)klinischen Risikomanagement stellen die jeweiligen Akteure vor Herausforderungen hinsichtlich der interdisziplinären Kooperation und des Schnittstellenmanagements.

Das interprofessionelle Simulationstraining IN-PRO-SIM® führt die Erfahrungen aus rettungsdienstlichen und klinischen Simulationen zusammen und ermöglicht so die Kompetenzentwicklung der Teilnehmenden in simulierten realitätsnahen Entscheidungssituationen. Die interdisziplinäre Kooperation und Kommunikation untereinander spielen dabei eine wesentliche Rolle. Durch reflektierte Handlungs- und Kommunikationsprozesse wird der Kompetenzerwerb gesichert. Die Teilnehmer entwickeln in diesem Training die interdisziplinäre Kommunikation, die Handlungssicherheit sowie die Teamfähigkeit für die Arbeit in multi- und interprofessionellen Teams.

Eine stärkere Verzahnung der präklinischen mit den klinischen Versorgungsbereichen ist genauso wichtig wie die berufsgruppenübergreifende Kooperation und Informationsweitergabe aller beteiligten Akteure. Dies gelingt nur durch ein stetiges Training und die Weiterentwicklung von individuellen Kompetenzbereichen und einer verstärkten interdisziplinären Zusammenarbeit. IN-PRO-SIM® ermöglicht dies.

 

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